Konzert

Mi 16.11.2011 | Einlass ab 19:00 Uhr | Konzertbeginn 20:00 Uhr

Zebrahead

!! Verlegt ins Universum !! Karten behalten ihr Gültigkeit

Beginn ist auch 20:00 Uhr

 

Zebrahead, 15 Jahre nach der Gründung im kalifornischen La Habra (OC) und 2 Jahre nach dem Erfolgsalbum „Panty Raid“ (welches laut eigenen Angaben einem Gerichtsbeschluß geschuldet war und Teil einer gemeinnützigen Arbeit darstellte) melden sich die Jungs pünktlich zur Festival-Saison mit neuem Album zurück. Doch die letzten beiden Jahre hat man nicht auf der faulen Haut gelegen oder im Sattel eines BMX verbracht, die Herren haben noch ‘ne World-Tour sowie unzählige Festivals wie Southside (DE), Hurricane (DE), Leeds Festival (UK), Reading Festival (UK), Punkspring (JP),... gespielt. Seit Anfang März eingeschlossen, zwischen Pizzaschachteln, Bierdosen und anderen vulgären Accessoires tobend, bereiten die Jungs ihre ganz eigene, genre-spezielle Mixtur vor. Diese soll dann im Sommer 2011 gereicht werden. Denn so langsam macht sich die Sehnsucht nach erregenden Live-Performances breit. Man will wieder Bühnen malträtieren, sich mit tanzenden, schwitzenden Fans einen Abend lang berauschen und des Nachts auf Autobahnraststätten einfallen. Denn Zebrahead haben einfach die besten Fans der Welt. Lemmy Kilmister zum Beispiel, der mit den Jungs aufgenommen hat und zum guten Freund geworden ist. Auch Hugh Hefner soll Anhänger der Kalifornier sein und gerne sein Okay für Plattentitel und -cover „Playmate Of The Year“ gegeben haben. Und natürlich ist die restliche Gemeinde, ob prominent oder nicht, seit Langem treu. Noch immer wohnen sie im Orange County (ein paar Stichworte gefällig? Bad Religion, Social Distortion, The Adolescents, The Offspring, No Doubt, Ignite etc.) und lassen sich die Sonne auf den Pelz und in die Songs brennen. Im Grunde geht es für die Kalifornier immer noch um ein paar grundlegende Dinge: Spaß zu haben, den eigenen Lebensstil zu verherrlichen, sie selbst sein, auf politische Korrektheit zu scheißen und laute Musik zu machen. Kritiker der Band bedienen sich immer wieder Floskeln wie “Adrenalin-Schübe“, “derben Hardcore-Ausbrüchen“ usw. das ist sicherlich ganz nett gemeint, wird einem Zebrahead Event aber nicht wirklich gerecht. Ali Tabatabaee wird sich wieder um Hals und Atem rappen, Matty Lewis singt ihm in die Parade, Greg Bergdorf bratzt mit seiner Gitarre obendrauf, und die Rhythmusgruppe um Ben Osmundson und Ed Udhus sorgt für eine solide Punk-Rock-Grundlage. Klar, grade, einfach und immer voll in die Mitte der Crowd: Das ist Zebrahead