Konzert

Fr 18.02.2011 | Einlass ab 19:00 | Konzertbeginn 20:00

NoRMAHL

NoRMAHL Film "JONG´R"

Greatest Hits "Unplugged"

VVk: 10.- € plus Gebühr
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Longhorn-Kultur-Austausch (LKA)
Heiligenwiesen 6
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"We Rock The Social"

Das ist Punk London, Sommer 1977. D ie Sex Pistols revolutionieren mit „God Save The Queen“ den musikalischen Zeitgeist. Zusammen mit Bands wie The Exploited oder die UK Subs setzen sie eine Bewegung in Gang, die ihren ersten Slogan „No Future“ längst überlebt und ad absurdum geführt hat: Punk. Leut enbach, 19. Jul i 1980. N achdem fünf 14-jährige Schüler 1978 im Stuttgarter Karls-Gymnasium erstmals öffentlich die Grenzen das damals gängigen musikalischen A nstands durchbrochen hatten und ohne Grundausbildung, aber mit der Fähigkeit, Wut und Frustration in Worte und Töne zu transformieren die ersten Schüler für ihre „Religion“ missionierten – wurden im Sommer 1980 hunderte Musikfans und mehrere Journalisten Zeugen eines fulminanten musikalischen Wutausbruchs: „Die Gruppe NoRMAH l, erste deutsche Vertreter einer neuen englischen Stilrichtung namens Punk”, so schrieb ein völlig verstörter Lokalredakteur, „verliessen erst die Bühne, als man Ihnen den Saft abdrehte“. Während Sänger Lars Besa, auf der Bühne im Stile eines Mick Jagger agierend das Publikum übelst beschimpfe… Winnenden, 2010. M ehr als 30 Jahre, 4000 Auftritte 50 000 Biere und weit über 600 000 verkaufte Tonträger später zeigt Deutschlands einzige Punkband der ersten Stunde allen Plastik-Poppern den Stinkefinger – mit einem authentischen Querschnitt erlebter Popkultur. In einem Spielfilm, der jetzt bundesweit auf DVD erscheint – begleitet von einem fulminanten Soundtrack auf CD : “Jong¹r”: Auch das ist Punk! 1981 erschien die erste EP „Stuttgart über alles“, deren Cover an das der Dead-Kennedys-Single „California über alles“ angelehnt war. Die Band um den charismatischen Sänger und Songwriter Lars Besa sorgte vor allem mit provokativen politischen Texten für Aufsehen. Noch im selben Jahr erschien das Album „Verarschung total“. Im Laufe der 1980er Jahre näherte sich die Band immer mehr dem Fun-Punk an – und wurde sogar von einer Major-Company gesignt. Es entstanden Kultsongs wie „Drecksau“, „Kein Bier vor vier“, „Harte Nächte“ und „Biervampir“. 1991 initiierte die Gruppe mit ihrem Lied „Niemals vergessen“ und Gruppen wie „die Fantastischen Vier“ oder „Pur“ die Aktion „Kein Hass im Wilden Süden“ gegen Rassismus. Mit rauen Songs wie „Geh wie ein Tiger“, „Trümmertango“ oder „Diplomatenjagd“ erlangten sie bundesweiten Kultstatus. 1996 löste sich die Band auf – und Lars Besa startete ein Soloprojekt namens L.A.R.S. Erst 2002 meldete sich die Band zurück - mit neuen Elan und einem hochgelobten Album „INRI 21“. Seither geht es auch wieder auf Tour. 2003 erschien, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums die Best-Of-CD „Das ist Punk“, mit Re-Recordings sämtlicher Songs. 2005 folgte mit „Voll Assi“ ein Album, das eher dem Funpunk frönte und 2010 nach über 30 Jahren Punk, setzt sich die Gruppe mit Film und Soundtrack „Jong‘r“ jetzt ihr eigenes künstlerisches Denkmal. der